Page 46 - Jahrbuch 2019
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AUF DEM BAUERNHOF Wenn die Kühe fertig gemolken sind, hängt sich die Melkmaschine von selber wieder auf.
Eine Kuh gibt 24 l pro Tag. Die Bullen werden spätestens nach 24 Monaten zur Schlachtung
freigegeben, denn sind sie älter als 24 Monate, gibt es pro Kilogramm Fleisch 30ct weniger
Geld. Einmal im Jahr kommt der
Die Klasse 5B besuchte den Bauernhof der Familie Wiesemann. Schlachter (Kürten) und holt die
Von Pia Osenberg, Klasse 5b Bullen ab. Und einmal im Jahr
schlachtet der Bauer selber zwei
Der Hof Wiesemann ist bei Obernfeld in Honsberg. Bauer und Bäuerin Wiesemann besitzen Rinder. Die Kühe auf diesem
ca. 100 ha Land mit 75 Kühen, 130 Bullen, 12 Schafen, 120 Hühnern. Der Hof ist auf die Milch Hof, kriegen nur Medikamente,
– und Fleischproduktion spezialisiert. Die Kühe werden in einem Melkstand gemolken. Hier wenn es wirklich notwendig ist
können bis zu zehn Kühe auf einmal gemolken werden. Der Bauer muss nur die Melkmas- . Wenn sie doch mal krank sind,
chine ans Euter anhängen. wird die Milch 14 Tage nicht
verkauft, bis das Medikament wieder aus dem Körper ist.
Um den Tieren genug Futter geben zu können, braucht
man viele Maschinen. Auf einem Acker dreht der Pflug die
Erde um, damit sie locker wird und man neues Korn, z.B.
Mais, sähen kann. Die Drillmaschine legt die Samen mit
vielen Schläuchen in das aufgelockerte Feld. Das Mähwerk
mäht das Gras auf dem Feld. Das frisch gemähte Gras muss
von dem Wender zum trocknen gewendet werden. Dann
zieht der Schwader das angetrocknete Gras in Reihen auf,
damit der Ladewagen es aufnehmen kann. Man kann Heu
und Silo herstellen. Wenn der Bauer Silo haben möchte,
darf das gemähte Gras max. ein- mal gewendet werden.
Wenn er aber Heu haben
möchte, muss man das
gemähte Gras so oft wenden
bis es komplett trocken ist. Im
Bergischem Land bietet sich
die Milchwirtschaft an, weil es
hier viel regnet und dadurch
die Wiesen schön saftig sind.
Was noch sehr interessant
zu wissen ist, ist die Bedeu-
tung von gelb eingepackten
Heuballen: Da spendet der
Bauer, der Händler und der
Verbraucher jeweils 1€ an
krebskranke Kinder.
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